Die
Trinkkur
Neben der klassischen
Thermal-Badekur kann in Bad Griesbach auch
die Thermal-Trinkkur als gesundheitsfördernde
Ergänzungstherapie genutzt werden.
Ein Vergleich mit 250 europäischen,
trinkbaren Mineralwässern ergab, dass
die Bad Griesbacher Thermen den höchsten
fluoridhaltigen Anteil in Europa besitzen.
Diese Tatsache ist bei der heute so verbreiteten
Erkrankung der Osteoporose von großer
Bedeutung.
Ausführliche
wissenschaftliche Untersuchungen zur Wirkung
der Bad Griesbacher Trinkkur ermittelten
folgende Ergebnisse:
• Die bei allen Untersuchungen verwendete
Karlsquelle hat einen
neutralisierenden Effekt auf die Magensäure,
so dass Patienten mit einem
Übersäuerungssyndrom (Sodbrennen)
besonders davon profitieren.
• Die stark alkalische Heilquelle verursacht
eine Steigerung der
Wasserausscheidung über die Niere,
womit eine Besserung der Blutazidose
verbunden ist. Erfahrene Balneologen
und Naturheilärzte haben an Orten mit
ähnlichen alkalischen Mineralwässern
über sehr günstige Erfahrungen bei
allen
Stoffwechselerkrankungen berichtet,
die mit einer Säuerung des Blutes
einhergehen. Dazu gehören Stoffwechselleiden
wie Zuckerkrankheit,
Einschränkung der Nierenfunktion
bei verschiedenen Erkrankungen im Nieren-
Harn-Bereich sowie harnsaure Diathese
(Gicht).
• Durch eine starke Trinkkur (ein Liter
pro Tag) wird keine anhaltende Steigerung
des Fluorspiegels ausgelöst.
• Ebenso wurde anhand großer Untersuchungen
festgestellt, dass alkalische
Mineralwässer bei seelisch-nervlich
belasteten Personen zu einer messbaren
Normalisierung nervlicher Regulationsstörungen
führen. Dies wurde sowohl
während einer Kur als auch während
der beruflichen Tätigkeit als sogenannte
Haustrinkkur gesichert.
Es ist von Vorteil, eine Kombination von
Bade- und Trinkkur durchzuführen, um
optimale therapeutische Ergebnisse und damit
ein gesteigertes Wohlbefinden zu erzielen.
INDIKATIONEN
Chronisch
entzündliche rheumatische Erkrankungen
Chronische Polyarthritis (chronisch entzündlicher
Gelenkrheumatismus), Spondylitis ancylosans
(Morbus Bechterew).
Zustände
nach Operationen und Verletzungsfolgen am
Bewegungsapparat
Zum Beispiel Zustand nach Endoprothesenversorgung,
nach operativer Versorgung von Frakturen,
nach Operationen von Bandscheibenprolapsen.
Deformierende
Wirbelsäulenerkrankungen
Spondylose, Spondylarthrose, Bandscheibenschäden
mit und ohne Wurzelkompressionssyndromen,
Osteoporose.
Degenerative
Erkrankungen
Arthrosis deformans (deformierende Gelenkarthrose),
Polyarthrose.
Weichteilrheumatismus
Tendinosen, Tendoperiostosen, Periarthrosen,
Myalgien, Lumbago, Neuralgien.
KONTRAINDIKATIONEN
Von einer Behandlung mit den Bad Griesbacher
Thermalquellen sollten Patienten mit folgenden
Erkrankungen ausgeschlossen werden:
Alle Formen der Herzinsuffizienz, angeborene
und reaktive pulmonale Hypertonie, schwere
Angina pectoris, schwere Hypertonie, ausgeprägte
Hyperthyreose, akute, vor allem infektiöse
Erkrankungen, akute Thrombophlebitis, floride
Nieren- und Lebererkrankungen, chronisch zehrende
Krankheiten, organische Hirnleiden, ansteckende
Hautkrankheiten.
ZURÜCK
TOP